HCG-Diät

Ich habe in meinem Leben zwei Feinde: das Essen und mein Selbstwertgefühl. Leider sind diese beiden „Probleme“ so eng miteinander verbunden, dass sie mich regelmäßig in einen Strudel aus Selbstvorwürfen ziehen – so tief ziehen, dass sie mein gesamtes Leben beeinflussen. Von der Beziehung zu meinem Ehemann, bis hin zum Alltag mit meinen zwei bezaubernden Kindern.

Doch ich will durch eine Ernährungsumstellung raus aus diesem Strudel! Raus aus den Selbstzweifeln, aus diesem irrsinnigen Essverhalten, aus den Selbstvorwürfen…

Ich habe mir heute diese Webseite erstellt um mich selbst zu therapieren. Warum ich nicht zu einem speziellen Therapeuten gehe? Diese Frage kann ich ganz leicht beantworten. Zum einen bin ich mir eigentlich bewusst darüber welche Dinge dafür verantwortlich sind, das ich mich fühle, wie ich es eben tue, zum anderen weil ich auf der Suche nach Menschen, die mir mit meinem Problem helfen können, zu oft abgewiesen wurde. Dieses Abgewiesen werden ertrage ich kein weiteres Mal. Ich muss mir also selbst helfen…

… und so ist der Weg das Ziel! Denn nur wenn ich selbst lerne mich zu lieben, mir nur noch Gutes zu tun, kann ich dort ankommen wo ich mich so sehr hin sehne: Ausgeglichenheit, ein gesundes und glückliches Leben mit allem was zum Glück dazu gehört!!!

Mein aktuelles Essverhalten

Meine Ernährungsumstellung - mein aktuelles EssverhaltenWie das aussieht? Es besteht aus den ständigen Gedanken an Nahrungsmitteln. „Was esse ich heute?!“ „Wie viel esse ich davon?“ und wo bekomme ich es her? Ständig versuche ich mich zusammen zu reißen, wenig oder besonders gesund zu essen… alles dreht sich nur um diese Gedanken. Oder aber es ist ein reines Fressgelage, in dem ich den ganzen Tag hemmungslos schlemme, Abends scheinbar ziellos durch die Wohnung irre immer auf der Suche nach Süßem, Salzigem, Deftigem… jedes unangenehme Gefühl durch den übermäßigen Verzehr eines Lebensmittels scheint nur durch das Essen eines gegenteiligen Lebensmittels wieder zu verschwinden. Statt sich jedoch besser zu fühlen, folgt wieder der Drang etwas zu essen… und darauf hin die Selbstkritik.

Es gibt einige Gründe, weshalb mein Essverhalten so ist wie es ist:

  1. Ich koche nicht gerne.
    Ich habe kein Talent dazu und schlichtweg keine Lust. Ich bin faul, antriebslos und kann mich kaum motivieren etwas zu leisten. Das muss sich ändern!!! Ich will die Lust am Kochen finden, die Lust daran mir etwas Gutes zu tun, Spaß am Zubereiten und Genießen.
  2. Essen als Stress-Bewältigung
    Meine Kinder sind gerade 4 und 6 Jahre alt. Sie sind beide sehr aktiv, reden, bewegen und streiten sich gerne. Ist ein Tag mit ihnen um, falle ich auf die Couch und suche nach Belohnung, ich versuche mir mit möglichst wenig Aufwand etwas (vermeindlich) Gutes zu tun, genieße und schalte ab… bis die Selbstvorwürfe kommen.
  3. Unangenehme Gefühle los werden
    Solange man sich mit dem Essen beschäftigt, sind die Glücksgefühle so groß, dass keine Zeit bleibt sich mit Dingen zu beschäftigen, die mich emotional aufwühlen. Solange mein Trost in Form von Leckerein bei mir ist kann mir niemand etwas antun.

Wie ist das mit dem Essen? Was will ich verändern?

Ursprünglich war mein Plan so: „Nein! Eine Diät werde ich ganz sicher nicht machen machen, ich werde weder bewusst Low Carb, noch Low Fat oder mit Verzicht auf bestimmte Lebensmittel leben. Ich möchte lediglich wieder an einem Punkt ankommen, an dem Essen entweder im Hungerzustand stattfindet oder in Gesellschaft, mit Menschen die ich liebe, wenn wir uns gemeinsam etwas gönnen, das Essen genießen.

Ich will schlichtweg weg von meinem aktuellen Essverhalten. Hin zur Freude am Essen, am Kochen, zum Genuss!

Wie ich das schaffen will? Wie mein Plan aussieht? Ich muss eine Ernährungsumstellung beginnen, ich glaube das Abnehmen kommt dann ohne viel Verzicht von selbst…“

Vielleicht muss es doch radikal sein!

Ich habe es versucht… ich habe 7 Wochen lang meine Ernährung umgestellt, war stolz auf mich, fühlte mich gesünder, glücklicher und doch… am Ende fiel ich in meine alten Gewohnheiten zurück, die Kinder waren wieder einmal anstrengend, meine Nerven am Ende und so endete alles bei den alten Essgewohnheiten, den Fressgelagen und schließlich auch dem alten Gewicht.

HCG-Diät : Es muss etwas passieren

Um mich wieder gut in meinem Körper zu fühlen (und das wirklich!) müssen mindestens 7 Kilo runter. Nun habe ich beschlossen mich endlich nicht mehr vom Essen vereinnahmen zu lassen. Ich will nicht mehr ständig essen, nicht mehr so viel essen, ich will mir vom Essen einfach nicht mehr mein Leben diktieren lassen. Ich bin stärker als der Drang zu essen!

Ich werde eine HCG-Diät beginnen…

Mein Mann hat im letzten Jahr mit genau dieser Diät bereits 12 Kilo abgenommen und das innerhalb 3 Wochen strenger Diät, gefolgt von 3 Wochen Stabilisierung.

Jetzt ist meine Zeit gekommen. Mir war diese Diät immer  zu strikt. Es nützt jedoch nichts, es müssen endlich Kilos purzeln, damit ich mich in meiner Haut wieder wohl fühle.

Los geht es heute mit dem 1. Tag der Ladetage.